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Neues Leben

Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt!

Daniel 1: 17-21 - Dienstbeginn

Posted by hansruedi.tremp on 26. Juni 2012
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17 Und Gott gab diesen vier jungen Männern Kenntnis und Verständnis für alle Schrift und Weisheit; Daniel aber machte er verständig in allen Gesichten und Träumen. 18 Nachdem nun die Zeit verflossen war, nach welcher der König ihre Vorstellung befohlen hatte, führte sie der oberste Kämmerer vor Nebukadnezar. 19 Da redete der König mit ihnen; aber keiner unter ihnen allen wurde gefunden, der Daniel, Hananja, Misael und Asarja gleichgekommen wäre; und sie traten in den Dienst des Königs. 20 Und in allen Angelegenheiten, die Weisheit und Einsicht erforderten, nach denen der König sie fragte, fand er sie zehnmal besser als alle Traumdeuter und Wahrsager, die er in seinem ganzen Reich hatte. 21 Und Daniel blieb bis zum ersten Jahr des Königs Kyrus. Daniel 1:17-21

Nach der dreijährigen Zurüstzeit kam nun die "Abschlussprüfung". Sie kamen vor den König und es gab wie eine mündliche Prüfung, um zu schauen, wie sie sich in Sprache und Verständnis entwickelt haben. Daniel und seine 3 Freunde überragten offensichtlich die anderen. Die Aussage mit "zehnmal besser" ist nicht mathematisch, sondern als übertreibende Form zu verstehen. Sie waren gegenüber den anderen überragend. Gott hat sich zur Treue der 4 gestellt und gab ihnen herausragende Gaben. Er hatte auch einen Plan mit ihrem Leben und sie sollten ein Zeugnis für den wahren Gott inmitten des von Götzendienst und Wahrsagerei geprägten Zeit sein.

Die Wahrsager und Traumdeuter waren zur damaligen Zeit die Berater des Königs. Aus Sicht des polytheistisch denkenden Königs Nebukadnezar, waren die 4 ein Teil dieser Gruppe. Sie beteten zu ihrem Gott und erhielten von ihm die entsprechenden Weisungen. Erst später erkannte er, dass es der einzige wahre Gott ist.

Daniel selbst war ein langes Leben des Dienstes am babylonischen Hof sowie der Anfangszeit der medo-persischen Herrschaft vergönnt. Er ist ein Beispiel von Treue gegenüber Gott und seinem irdischen Herr. Da können wir persönlich viel lernen.

Daniel 1:8-16 - Daniels Herzensentschluss

Posted by hansruedi.tremp on 23. Juni 2012
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8 Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der feinen Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen; er erbat sich vom obersten Kämmerer, dass er sich nicht verunreinigen müsse. 9 Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem obersten Kämmerer. 10 Und der oberste Kämmerer sprach zu Daniel: Ich fürchte nur meinen Herrn, den König, der euch eure Speise und euer Getränk bestimmt hat. Denn warum sollte er wahrnehmen, dass euer Aussehen weniger gut wäre als das der anderen jungen Männer in eurem Alter? Dann wärt ihr schuld, wenn ich meinen Kopf beim König verwirkte! 11 Da antwortete Daniel dem Aufseher, den der oberste Kämmerer über Daniel, Hananja, Misael und Asarja gesetzt hatte: 12 Versuche es doch zehn Tage lang mit deinen Knechten, dass man uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken gibt; 13 danach soll man vor dir unser Aussehen und das Aussehen der anderen jungen Männer anschauen, die von der feinen Speise des Königs essen; nach dem, was du dann sehen wirst, handle weiter mit deinen Knechten! 14 Da hörte er auf sie in dieser Sache und versuchte es zehn Tage lang mit ihnen. 15 Und nach den zehn Tagen sah man, dass sie besser aussahen und wohlgenährter waren als alle jungen Männer, die von der feinen Speise des Königs aßen. 16 Da nahm der Aufseher ihre feine Speise und den Wein, den sie trinken sollten, weg und gab ihnen Gemüse. Daniel 1:8-16

Daniel und seine Freunde waren wahrscheinlich ca. 16-17 Jahre alt. Man könnte nun meinen, das heidnische Umfeld wird diese jungen Männer formen und es scheint aus geistlicher Sicht alles verloren. Für mich ist diese Aussage eine Ermutigung. Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht zu verunreinigen, d.h. er wollte Gott treu sein und auf Ihn hören. Auch in unserer Zeit scheint es, dass es unmöglich ist, rein für Gott zu leben. Auch da dürfen wir Mut fassen und uns selbst und unsere Jungen ermuntern: Gott sieht Euren Entschluss im Herzen.

Zu dieser Zeit wurden vielfach das Fleisch und auch der Wein irgendwelchen Götzen geweiht. Siehe dazu auch die Ausführungen von Paulus in 1. Korinther 8. Deshalb wollte Daniel und seine Freunde nicht davon Essen. Nicht dass wir Vegetarier sein müssten (siehe dazu die explizite Erlaubnis an Noah, Fleisch zu essen 1. Mose 9.2-4) oder keinen Wein trinken dürfen (siehe dazu die Verwandlung von Wasser in Wein von Jesus Johannes 2:1-11 und die Anweisung von Paulus an Timotheus im 1. Timotheus 5:23).

Auch heute gilt, was Jesus in der Bergpredigt gesagt hat: "Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen." (Matthäus 5:8)

 

3 Und der König befahl Aspenas, dem Obersten seiner Kämmerer, dass er ihm etliche von den Söhnen Israels bringen solle, die von königlichem Samen und von den Vornehmsten sein sollten, 4 junge Männer ohne Makel, schön von Gestalt und klug in aller Weisheit, einsichtsvoll und des Wissens kundig, die tüchtig wären, im Palast des Königs zu dienen, und dass man sie in der Schrift und Sprache der Chaldäer unterwiese. 5 Diesen bestimmte der König den täglichen Unterhalt von der feinen Speise des Königs und von dem Wein, den er selbst trank, und [ordnete an], dass man sie drei Jahre lang erziehen sollte und dass sie danach dem König dienen sollten. 6 Unter ihnen befanden sich von den Söhnen Judas Daniel, Hananja, Misael und Asarja. 7 Diesen gab der oberste Kämmerer andere Namen; und zwar nannte er Daniel »Beltsazar«, Hananja »Sadrach«, Misael »Mesach« und Asarja »Abednego«. Daniel 1:3-7

Aspenas war der Oberste der engsten Diener des Köngis, der Eunuchen. Wahrscheinlich wurden diese jungen Männer aus den vornehmen Häusern von Jerusalem kastriert, damit sie als Eunuchen am Hofe Babylons dienen konnten. Dies wäre eine mögliche Erklärung, weshalb bei Daniel nie die Rede von einer Ehefrau und Kindern ist.

In 3 Jahren intensiven Studiums wurden diese jungen Juden in die damalige Weisheit und Sprache (inkl. Schrift) der Chaldäer eingeführt. Chaldäa und Babylon werden in der Bibel austauschbar verwendet.

Daniel und seine 3 Freunde befanden sich darunter. Als Zeichen der Macht und der Verfügungsgewalt gaben die Babylonier jedem dieser jungen Männer neue Namen. Die Namen hatten zu dieser Zeit immer auch eine Bedeutung und waren eng mit dem Glauben verbunden. So ist auch ein Vergleich der Bedeutung der Namen interessant, da die hebräischen Namen den Glauben an Jahwe, den im AT bezeugten Gott zeigt. Die erhaltenen Namen hingegen ehren die Götter der Babylonier.

  • Daniel hebr. »Gott ist mein Richter«; Beltsazar babyl. Belet-schar-ussur:»Die Herrin [Gemahlin Baals] bewahre den König«.
  • Hananja hebr. »Der Herr ist gnädig«; Sadrach geht zurück auf den Namen des obersten babyl. Gottes »Marduk«.
  • Misael hebr. »Wer ist wie Gott?«, Mesach viell. babyl. »Wer ist wie [der Mondgott] Aku?«.
  • Asarja hebr. »Der Herr ist meine Hilfe«, aram. Abednego »Knecht des Scheinenden«, eine Bezeichnung des babyl. Gottes der Schreibkunst, Nabu.

Daniel 1:1-2 - 1. Wegführung durch die Babylonier (605 v. Chr.)

Posted by hansruedi.tremp on 14. Juni 2012
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1 Im dritten Jahr der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es. 2 Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine Hand, auch einen Teil der Geräte des Hauses Gottes; diese führte er hinweg in das Land Sinear, in das Haus seines Gottes; und er brachte die Geräte in die Schatzkammer seines Gottes. 3 Und der König befahl Aspenas, dem Obersten seiner Kämmerer, dass er ihm etliche von den Söhnen Israels bringen solle, die von königlichem Samen und von den Vornehmsten sein sollten. (Daniel 1:1-3)

Den geschichtlichen Parallelbericht finden wir in 2.Könige 24:1-4. Jojakim wurde unter der Herrschaft des Pharao Necho aus Ägypten eingesetzt, welcher als Zeichen seiner Überlegenheit seinen Namen von Eljakim zu Jojakim änderte (siehe 2. Könige 23:33-34). Im dritten Jahr seiner Regierung besiegte Nebukadnezar die Ägypter in der Schlacht von Karkemisch und erhielt so die Vormachtstellung im vorderen Orient.

Gott liess die Unterjochung Jerusalems durch Nebukadnezar als Gericht zu. In der Zeit der Assyrer griff Gott auf die Fürbitte des gottesfürchtigen Königs Hiskias ein (siehe Jesaja 36-38) und sie konnten Jerusalem nicht einnehmen. Leider war es genau dieser König, welcher danach einer Gesandschaft von Babel alle seine Schätze anstatt die Grösse Gottes zeigte. Gott liess dann durch Jesaja das Gericht ankündigen, dass genau die Babylonier diese Schätze wegführen werden (siehe Jesaja 39).

Aufgrund der vorherrschenden Gottlosigkeit in ihrem praktischen Lebensstil sowohl des Königs als auch der Mehrheit des Volkes, gab Gott auch Juda in die Hände von heidnischen Herrschern. Denken wir immer daran, dass Gottesfurcht und ein gottesfürchtiger Wandel in Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit die Verheissung des Segens Gottes hat.

Lukas 22:66-71 - Jesus vor dem Hohen Rat

Posted by hansruedi.tremp on 13. Juni 2012
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66 Und als es Tag geworden war, versammelten sich die Ältesten des Volkes, die obersten Priester und Schriftgelehrten, und führten ihn vor ihren Hohen Rat; und sie sprachen: 67 Bist du der Christus? Sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich es euch sagte, so würdet ihr es nicht glauben; 68 wenn ich aber auch fragte, so würdet ihr mir nicht antworten, noch mich loslassen. 69 Von nun an wird der Sohn des Menschen sitzen zur Rechten der Macht Gottes. 70 Da sprachen sie alle: Bist du also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin es! 71 Da sprachen sie: Was brauchen wir ein weiteres Zeugnis? Denn wir haben es selbst aus seinem Mund gehört! (Lukas-Evangelium 22:66-71)

Die gesamte politische (Älteste des Volkes) und religiöse Elite (obersten Priester und Schriftgelehrte) vom damaligen Israel versammelte sich und führte Jesus in aller Frühe vor die höchste richterliche Instanz, welche sie unter römischer Herrschaft haben durften: das Synedrium. Einzig die Todesstrafe durften sie nicht vergängen, da dies der römischen Gerichtsbarkeit vorbehalten war.

Lukas fasst die Verhandlung auf die zwei zentralen Fragen und die Antwort Jesu zusammen.

1. Frage: "Bist du der Messias (Christus, Gesalbte)?". Im AT ist der Gesalbte Gottes in diversen Stellen vorausgesagt und die Juden hatten in etwa eine Vorstellung, wie ihr Retter sein müsste. Jesus passte nicht in Ihre Vorstellungen, sie erwarteten einen Anführer, welcher sie von den Römern befreite. Sie verstanden nicht, dass zuerst das Problem der innewohnenden Sünde gelöst werden musste. Jesus antwortet, indem er von sich als den Sohn des Menschen spricht, welcher unmittelbar vor der Inthronisation im Himmel steht. Er spricht dabei die Prophezeiung in Daniel 7:13-14 an. Er bejaht damit indirekt die Frage.

2. Frage: "Bist du der Sohn Gottes?". Aufgrund von Psalm 2 gab es in den Ansichten eine Überschneidung vom Messias und dem Sohn Gottes. Der Sohn Gottes als 2. Person der Gottheit konnten jedoch von den Juden nicht verstanden und akzeptiert werden. Dies war in ihren Augen eine Gotteslästerung. Jesus beantwortet diese Frage auch bejahend.

Wie können diese beiden Fragen für uns persönlich umformulieren: Glaubst Du von ganzem Herzen, dass Jesus der Messias Gottes und der Sohn Gottes ist?

 

Lukas 22:63-65 - Jesus wird durch die Tempelwache verspottet

Posted by hansruedi.tremp on 12. Juni 2012
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63 Die Männer aber, die Jesus festhielten, verspotteten und misshandelten ihn; 64 und nachdem sie ihn verhüllt hatten, schlugen sie ihn ins Angesicht und fragten ihn und sprachen: Weissage uns, wer ist"s, der dich geschlagen hat? 65 Und viele andere Lästerungen sprachen sie gegen ihn aus. (Lukas 22:63-65)

Die Passion (das Leiden) Christi gehört zu den dunkelsten Kapitel in der Menschheitsgeschichte. Jesus konnte nichts böses nachgesagt werden, er tat allen Menschen gutes, heilte und spendete Trost. Und nun muss er eine solche Erniedrigung von den Menschen entgegennehmen, welche ja in ihm erschaffen worden sind (siehe dazu Kolosser 1:15-16).

All dies wurde mehr als 700 Jahre im voraus durch Jesaja vorausgesagt. Seit den Funden von Qumram wissen wir heute mit aboluter Gewissheit, dass diese Worte genau so geschrieben waren, bevor Jesus auf dieser Erde war. Wir lesen in Jesaja 53:7: "Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut."

Jesus Christus hat dies stumm über sich ergehen lassen, weil Er das Heil und die Erlösung von Dir und mir vor sich sah (siehe dazu Hebräer 12:1-3). Es musste so geschehen, damit für die Sünde der Preis bezahlt werden konnte. Wie zeigen wir Ihm gegenüber unsere Dankbarkeit, für all das, was Er für uns getan hat?

 

DNA aus Sicht eines Informatikers

Posted by hansruedi.tremp on 6. Juni 2012
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Sommerferien 2012 in Thailand unter dem Wort Gottes

Posted by hansruedi.tremp on 6. Juni 2012
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Lukas 22: 54-62 - Die Verleugnung des Petrus

Posted by hansruedi.tremp on 5. Juni 2012
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54 Nachdem sie ihn nun festgenommen hatten, führten sie ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von ferne. 55 Da sie aber mitten im Hof ein Feuer angezündet hatten und beisammensaßen, setzte sich Petrus mitten unter sie. 56 Es sah ihn aber eine Magd beim Feuer sitzen, schaute ihn an und sprach: Auch dieser war mit ihm! 57 Er aber verleugnete ihn und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht! 58 Und bald danach sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von ihnen! Petrus aber sprach: Mensch, ich bin"s nicht! 59 Und nach einer Weile von ungefähr einer Stunde bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, der war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer! 60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst! Und sogleich, während er noch redete, krähte der Hahn. 61 Und der Herr wandte sich um und sah Petrus an. Da erinnerte sich Petrus an das Wort des Herrn, das er zu ihm gesprochen hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen! 62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.

Im Vers 33 lesen wir von Petrus, wie er selbstbewusst sagt: Herr, mit dir bin ich bereit ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. In Markus 14:29 sehen wir, dass Petrus dabei sogar aussagte: Wenn alle dich verlassen, ich nicht. Diese Begebenheit ist uns ausführlich zu unserer Belehrung überliefert. Petrus hatte seine Treue überschätzt. Insbesondere dachte er, er sei besser als die anderen. Der Herr sagte ihm seine Untreue voraus, was seine Allwissenheit einmal mehr sehr schön aufzeigt. Er war nicht einfach hilflos dem ganzen Geschechen ausgeliefert. Als Sohn Gottes war er immer Herr über dem ganzen und der zulassende Willen liess genau zum richtigen Zeitpunkt das Böse zu, welches schlussendlich eine Zielsetzung zum Heil für die Glaubenden verfolgte.

Für Petrus kam die Situation der Versuchung. Im Markus-Evangelium, welches sicherlich direkt aus dem persönlichen Zeugnis von Petrus geschrieben wurde, lesen wir in 14:71, dass er sich verfluchte und schwor, Jesus nicht zu kennen. Wir wollen nicht mit dem Finger auf ihn zeigen. Wie reagieren wir, wenn wir wegen des Glaubens Verlust und perönlichen Schaden in Kauf nehmen müssten? Sind wir bereit, uns und unsere Familie für das Zeugnis der Wahrheit zu opfern? Ohne die Kraft des Heiligen Geistes in uns wäre die unmöglich. Wir dürfen einfach still vertrauen und den Blick immer zum Herrn Jesus gerichtet haben. Leider richtete Petrus den Blick erst nach der Verleugnung auf den Herrn, welcher ihn mit Liebe anblickte.

Der innere Glaube und Haltung in Petrus kommt schlussendlich auch ans Licht. Er ging hinaus und weinte bitterlich. Er liebte ja den Herrn Jesus und war in diesem Moment sicherlich tief enttäuscht über sich selbst. Kennen wir dies nicht auch? Wir wollen dem Herrn Jesus dienen, weil wir ihn lieben. Wir wollen ihm treu sein, weil er ja alles für uns getan hat. Und doch versagen wir so oft. Auch wir dürfen über unser Versagen uns vor Gott ausweinen, Er ist treu und nimmt Dich und mich immer wieder an. Wir sehen die Annahme des Petrus wunderbar ausgeführt im Johannes-Evangelium 21:15-17. Bei all unserer Untreue bleibt uns Gott doch immer treu.

 

1 Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen,

noch tritt auf den Weg der Sünder,
noch sitzt, wo die Spötter sitzen,

2 sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn
und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht.

3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen,
der seine Frucht bringt zu seiner Zeit,
und seine Blätter verwelken nicht,
und alles, was er tut, gerät wohl.

4 Nicht so die Gottlosen,
sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.

5 Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht,
noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.

6 Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten;
aber der Weg der Gottlosen führt ins Verderben.

Psalm 1


Die Poesie drückt die Wahrheiten Gottes in starken emotionalen Bildern aus. Der mit dem Herzen an Gott glaubende wird in seinem Verhalten beschrieben. Beim Glauben geht es eben nicht einfach um ein für wahr halten von einer Realität, sondern um das dem Glauben folgende handeln und eine innere Haltung gegenüber demjenigen, an den man glaubt.

Dieser Psalm drückt als dichterische Form den Gegensatz zwischen dem Gerechten (d.h. der durch den Glauben vor Gott gerechtfertigte) und den Gottlosen (d.h. der durch seinen gegenüber Gott unachtsamen oder sogar auflehnenden Wandel, Lebensstil von Gott schlussendlich verworfene).

Der Ausdruck "Gesetz Gottes" beschreibt in diesem Kontext die für uns zugänglichen Aussprüche Gottes, d.h. die ganze Heilige Schrift. Der Psalm spricht diejenigen glücklich, welche Lust bzw. Freude am Wort Gottes haben und darüber fortdauernd nachsinnen. Möge dies auch unser Anliegen sein. Auch Paulus hat im 2. Timotheus 3:14-17 darauf hingewiesen, dass die heiligen Schriften die Kraft haben, uns die Weisheit zur Errettung durch den Glauben an Jesus Christus zu geben sowie nützlich ist zur Lehre und Unterweisung in allen Dingen.

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