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Neues Leben

Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt!

Lukas 22:1-6 - der Judas-Weg

Posted by hansruedi.tremp on 30. April 2012
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1 Es nahte aber das Fest der ungesäuerten Brote, das man Passah nennt. 2 Und die obersten Priester und Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn umbringen könnten; denn sie fürchteten das Volk. 3 Es fuhr aber der Satan in Judas, der mit Beinamen Ischariot genannt wird, welcher aus der Zahl der Zwölf war. 4 Und er ging hin und besprach mit den obersten Priestern und den Hauptleuten, wie er ihn an sie ausliefern wollte. 5 Und sie waren erfreut und kamen überein, ihm Geld zu geben. 6 Und er versprach es und suchte eine gute Gelegenheit, um ihn ohne Volksauflauf an sie auszuliefern. (Lukas 22:1-6)

Das Passah-Fest wurde und wird jedes Jahr von den Juden gefeiert im Gedenken an die Befreiung aus der Skalverei in Aegypten. Siehe dazu 2. Mose 12. Das Passah-Lamm zeigte profetisch auf das Leiden und den stellvertretenden Tod unseres Herrn Jesus Christus hin (siehe 1. Korinther 5:6-8). Die Kapitel 22 und 23 sind die Passionskapitel, d.h. das Leiden und Sterben des Herrn Jesus.

Ein trauriges Kapitel ist dabei der Verrat von Judas Ischariot. Sein Herz war nicht aufrichtig. Sein Problem war die Habsucht (siehe dazu Johannes 12:4-6). So suchte er heimlich die Feinde Jesu, um mit Ihnen bezüglich des Verrats und der Bezahlung übereinzukommen. Es heisst: "sie waren erfreut". Hier ist wirklich die Frage, was ist der Grund für unsere Freuden? Freuen wir uns an der Ungerechtigkeit (siehe dazu 1. Korinther 13:4-6) oder an der Gerechtigkeit. Leider zeigt sich bei den Verantwortlichen des Volkes, dass sie Menschenfurcht anstatt Gottesfurcht haben.

Gebet: Herr, bewahre mein Herz vor Habsucht, lass mich offen und ehrlich sein und dem Herrn alles bekennen, damit Er mich durch seinen Heiligen Geist umgestalten kann. Herr lass mich Dich fürchten und nicht die Menschen um mich herum.

Lukas 21:37-38 - Jesus lehrte

Posted by hansruedi.tremp on 29. April 2012
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37 Er war aber tagsüber im Tempel und lehrte, bei Nacht aber ging er hinaus und übernachtete an dem Berg, welcher Ölberg heißt. 38 Und alles Volk kam früh zu ihm in den Tempel, um ihn zu hören. (Lukas 21:37-38)

Das Zentrum des Dienstes von Jesus war die Botschaft. Die Wunder, Heilungen und Zeichen waren Mittel zum Zweck. Der Zweck war nämlich, dass dadurch die Botschaft von Gott Vater selbst legitimiert wurde. Siehe dazu den Hinweis im Hebräerbrief 2:3b - 4: "Diese (die Errettung) wurde ja zuerst durch den Herrn verkündigt und ist uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden, wobei Gott sein Zeugnis dazu gab mit Zeichen und Wundern und mancherlei Kraftwirkungen und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen."

Das Friedensreich, in welchem die Krankheit, Krieg, Unheil usw. weg sind, ist noch nicht angebrochen. Dies ist zukünftig und wird Realität sein, wenn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit wiederkommt. In der Zwischenzeit dürfen wir um Gnade und Barmherzigkeit bitten und Gott lässt alles zu seinem Zweck zu, um uns zu formen und Menschen zu sich zu ziehen. Dies geht aber durch mancherlei Anfechtungen und Prüfungen (siehe dazu auch 2. Korinther 1:3-10).

Lukas 21:34-36, Wacht und betet

Posted by hansruedi.tremp on 28. April 2012
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34 Habt aber acht auf euch selbst, daß eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Sorgen des Lebens, und jener Tag unversehens über euch kommt! 35 Denn wie ein Fallstrick wird er über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen. 36 Darum wacht jederzeit und bittet, daß ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen! (Luk 21:34-36)

Aktuell ist der Tag des Menschen. Dieser Ausdruck meint im biblischen Kontext eine Zeitperiode. Die Menschen versuchen sich eine "heile" Welt ohne Gott einzurichten, was aber nicht gelingen kann, da die Sünde und der negative Einfluss aus der unsichtbaren Welt durch den Teufel und die Dämonen da ist. Dieser geschichtliche Zeitabschnitt wird jedoch eines Tages völlig unerwartet zu Ende gehen. Er wird jedoch nur für diejenigen unerwartet sein, welche nicht den Herrn Jesus erwarten. Jeder, der die Gnade Gottes durch den Glauben und die persönliche Annahme der Vergebung durch Jesus Christus erleben durfte, darf täglich im Gebet sich auf diesen Moment freuen. Freust Du Dich darauf, dankst Du im Gebet für die Erlösung und das Versprechen, dass wir eines Tages im Angesicht Christi sein dürfen.

Auch Paulus ermahnt uns im 1. Thessalonicher 5:1-11:

  • Als Söhne des Lichtes sollen wir geistlich wachsam und nüchtern sein.
  • Wir sollen uns mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe bekleiden.
  • Wir sollen den Helm der Hoffnung des Heils anziehen.

Jesus unterweist uns in der obigen Textstelle, dass geistliche Wachsamkeit in erster Linie die Gemeinschaft mit Gott beinhaltet. Diese Gemeinschaft wird durch das aufmerksame Lesen und Studieren des Wortes Gottes und das abhängige Gebet, welches Bekennen von Sünden, Annahme der Verheissungen mit Dankbarkeit, Anbetung, Fürbitte usw. enthält. Es ist eine tägliche Herausforderung, die Zeit für die Gemeinschaft mit Gott zu finden und zu pflegen. Es lohnt sich aber und wir dürfen reich gesegnet und für andere zum Segen werden.

25 Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden Angst der Heidenvölker vor Ratlosigkeit bei dem Tosen des Meeres und der Wogen, 26 da die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. 27 Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. 28 Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht. (Luk 21:25-28)

Unmittelbar vor dem Kommen des Herrn Jesus Christus gibt es eine extrem schwierige Zeit, in der sich auf der einen Seite der Widersacher Gottes mit der Verwirklichung des Antichristen auf der Erde gegen Gott aufbäumt und auf der anderen Seite die Gerichte Gottes über diese Erde "ausgegossen" werden. Zur zeitlichen Einordnung bzw. der zusammenhängenden Textstellen sei auf das Buch Daniel und Offenbarung verwiesen:

Persönlich glaube ich, dass die Gemeinde vor dem Beginn der 70. Jahrwoche Daniels entrückt wird und dann wird das Gericht über diese Erde kommen (siehe dazu 1. Thessalonicher 4:13 - 5:11).

Wohin ist Dein Blick gerichtet? Auf das, was auf dieser Erde geschieht? Oder nach oben, von wo wir unseren Herrn Jesus Christus erwarten?

Lukas 21:20-24: Gericht über Jerusalem und die Juden

Posted by hansruedi.tremp on 24. April 2012
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20 Wenn ihr aber Jerusalem von Kriegsheeren belagert seht, dann erkennt, daß seine Verwüstung nahe ist. 21 Dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; und wer in Jerusalem ist, der ziehe fort aus ihr; und wer auf dem Land ist, der gehe nicht hinein in sie. 22 Denn das sind Tage der Rache, damit alles erfüllt werde, was geschrieben steht. 23 Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not im Land sein und Zorn über dieses Volk! 24 Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwerts und gefangen weggeführt werden unter alle Heiden. Und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind. (Luk 21:20-24)

Die Juden haben im allgemeinen als Volk ihren Messias, Jesus Christus, verworfen. Dies hat das Gericht bzw. den Zorn Gottes über Sie gebracht. Das Gericht bzw. den Zorn Gottes ist aber auch über jedermann, welcher den Herrn Jesus Christus nicht im Glauben als seinen persönlichen Herrn und Heiland annimmt und sich Ihm unterwirft (siehe dazu die klaren Worte von Johannes in seinem Evangelium in Kapitel 3:36).

Diese Prophezeihung über Jerusalem hat sich wortwörtlich im Jahre 70 erfüllt. Die an Jesus Gläubigen erinnerten sich an diese Worten und flohen aus Jerusalem und entkamen so dem Massaker, welches die Römer anrichteten. Die Juden sind in alle Welt zerstreut worden. Aus Gnade und als Hinweis auf die bevorstehende Wiederkunft Christi ist ein Teil von Israel wieder in ihrem Land. Es ist aber immer noch die Zeit der Heiden und so muss auch das irdische Volk Gottes, nämlich Israel, leiden und ist unter Druck. Dies wird in der Trübsalzeit, unmittelbar vor dem Kommen Jesu in Herrlichkeit, zunehmen.

Lukas 21:12-19: Verfolgung der an Christus Gläubigen

Posted by hansruedi.tremp on 23. April 2012
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12 Vor diesem allem aber werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen und in Synagogen und Gefängnisse übergeben und vor Könige und Fürsten führen um meines Namens willen. 13 Das wird euch aber Gelegenheit zum Zeugnis geben. 14 So nehmt euch nun zu Herzen, daß ihr eure Verteidigung nicht vorher überlegen sollt; 15 denn ich will euch Weisheit und Fähigkeit zu reden geben, der alle eure Widersacher nicht werden widersprechen noch widerstehen können. 16 Ihr werdet aber auch von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden ausgeliefert werden, und man wird etliche von euch töten, 17 und ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen. 18 Doch kein Haar von eurem Haupt wird verlorengehen. 19 Gewinnt eure Seelen durch euer standhaftes Ausharren! (Luk 21:12-19)

Ein trauriges Kapitel bildet die Verfolgung. Die an Christus gläubigen werden um des Namens Jesus Christu willen gehasst und verfolgt. Vielfach ist dies nicht rational erklärbar. Es hat eine geistliche Dimension, da hinter all dem der Widesacher Gottes und Christi steht, welcher die Menschen dahin verführt, die gerechten zu verfolgen. Heute haben wir weltweit vor allem duch den Islam und Kommunismus eine starke Verfolgung und Diskriminierung der Christen. Siehe dazu die Beiträge z.B. die Beiträge von Open Doors hier .... Verfolgung gibt immer wieder Gelegenheit zum Zeugnis. Das Wort Märtyrer ist vom griechischen Wort Zeugnis geben (μαρτύριον, siehe Vers 13a) abgeleitet. Leider sind es zum Teil die am nächsten stehenden Personen, welche als Denunzianten und Verfolger einem persönliche am meisten Not bereiten. Wir haben jedoch das Versprechen Christi, dass Er mit uns ist. Der Heilige Geist in uns (vergleiche dazu die Aussage Jesus von Lukas 21:15 mit Markus 13:11) wird uns die Kraft und die richtigen Worte zur Verteidiung (Vers 13b; aus dem griechischen kommt das Wort Apologetik) unseres Glaubens schenken.

Es ist jedoch wichtig, die Dimension des geistlichen Kampfes zu sehen. Durch die Verfolgung wird unser Charakter christusänhnlicher gebildet und wir dürfen teilhaben an den Leiden Christi und so ein Zeugnis und Licht in dieser Welt sein. Petrus schreibt seinen ersten Brief unter diesem Eindruck und macht uns Christen Mut:  "12 Geliebte, laßt euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges; 13 sondern in dem Maß, wie ihr Anteil habt an den Leiden des Christus, freut euch, damit ihr euch auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freuen könnt." (1Pe 4:12-13)

Gebet: "Herr Jesus, hilf uns, damit wir dankbar sind in allen Umständen des Lebens. Gib uns die Kraft, alle Menschen zu lieben, insbesondere diejenigen, welche sich uns zu Feinden stellen. Gib uns die Kraft, geduldig und segnend in schwierigen und herausfordernden Umständen zu bleiben, wissend, dass Du, oh Herr, alles genau bemessen hast."

Lukas 21: 7-11: Wann, und welches Zeichen?

Posted by hansruedi.tremp on 21. April 2012
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7 Sie fragten ihn aber und sprachen: Meister, wann wird denn dies geschehen, und was wird das Zeichen sein, wann es geschehen soll? 8 Da sprach er: Habt acht, daß ihr nicht verführt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin es! und: Die Zeit ist nahe! Lauft ihnen nun nicht nach! 9 Wenn ihr aber von Kriegen und Unruhen hören werdet, so erschreckt nicht; denn dies muß zuvor geschehen; aber das Ende kommt nicht so bald. 10 Dann sprach er zu ihnen: Ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; 11 und es wird hier und dort große Erdbeben geben, Hungersnöte und Seuchen; und Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel werden sich einstellen. (Luk 21:7 SCL)

Die Antwort von Jesus erstreckt sich bis zum Ende des Kapitel 21. Dabei hat er die Zeitspanne bis zu seinem sichtbaren 2. Kommen in Macht und Herrlicheit (siehe Vers 27) im Auge:

  • Die unmittelbar (d.h. ca. 40 Jahre später) bevorstehende Zerstörung von Jerusalem und die Zerstreuung der Juden.
  • Den Zustand während der Zeit der Abwesenheit Jesus (d.h. von der Zeit der Apostelgeschichte über all die Jahrhunderte, insbesondere auch heute).
  • Die Zeit vor dem unmittelbaren 2. Kommen des Herrn Jesus, welches für uns noch zukünftig ist.

Die Parallelstellen in den synoptischen Evangelien sind: Matthäus 24:1-30 und Markus 13:1-26.

Die Auflehnung der aktuellen Schöpfung (Menschen, gefallene Engelwelt) zeigt sich in folgenden Punkten:

  • Geistliche Verführung (Vers 8 )
  • Kriege, Gewalt (Vers 9, 10)
  • Naturkatastrophen (Vers 11)
  • Hungersnöte (Vers 11)
  • Seuchen (Vers 11)
  • Verfolgung der an Christus Gläubigen (Verse 12-19)

All dies wird erst überwunden werden, wenn Jesus Christus sichtbar wiederkommt. In der Zwischenzeit beten wir, dass das Böse zurückgehalten wird und halten, soweit es an uns liegt Frieden mit jedermann und tun das Gute bzw. sind zum Segen für jedermann.

Lukas 21:5-6: "kein Stein bleibt auf dem anderen"

Posted by hansruedi.tremp on 21. April 2012
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5 Und als etliche von dem Tempel sagten, daß er mit schönen Steinen und Weihegeschenken geschmückt sei, sprach er: 6 Was ihr da seht - es werden Tage kommen, wo kein Stein auf dem anderen bleiben wird, der nicht abgebrochen wird! (Luk 21:5 SCL)

Der herodianische Tempel (siehe zum Thema Tempel in Jerusalem hier...) war eines der 7 Weltwunder der Antike. In mehr als 40 Jahren Arbeit wurde er unter Herodes dem Grossen erweitert und verschönert. Ein Prachtbau, umso mehr als man sich der technischen Möglichkeiten des Altertums bewusst ist. Völlig überraschend eröffnet Jesus hier den Jüngern, dass nicht ein Stein über dem anderen bleiben wird. Etwas menschlich betrachtet zu diesem Zeitpunkt völlig undenkbares. Und doch ist das Gericht über die Verwerfung des Messias sowie des Zeugnisses des Heiligen Geistes über Jerusalem gekommen. Nach dem Aufstand der Juden im Jahre 66 n.Chr. wurde schlussendlich unter Titus im Jahre 70 n.Chr. Jerusalem und der Tempel zerstört (siehe den Wikipedia-Artikel hier...). Gott der Herr ist geduldig, wenn er aber bewusst ignoriert und seine Geborte mit Füssen getreten wird (wie dies heute leider weltweit von einer Mehrheit der Menschen praktiziert wird), dann wird das Gericht unweigerlich kommen.

Gebet: "Herr, sei uns gnädig, öffne unsere Augen für Deine Majestät und Grösse. Öffne unsere Ohren, damit wir Deine Stimme hören! Mache unser Herz willig, Deinen guten Willen in unseren Leben umzusetzen!"

1 Als er aber aufblickte, sah er, wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten. 2 Er sah aber auch eine arme Witwe, die legte dort zwei Scherflein ein; 3 und er sprach: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle! 4 Denn diese alle haben von ihrem Überfluß zu den Opfergaben für Gott beigetragen; sie aber hat aus ihrer Armut heraus alles eingelegt, was sie zum Lebensunterhalt besaß. (Luk 21:1 SCL)

Dieser kurze Abschnitt fordert mich sehr heraus. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann opfere ich aus meinem Überfluss. Diese arme Witwe ist aber zu einem Beispiel geworden, welche in der ganzen Welt, wo immer das Evangelium verkündet wird, bekannt geworden ist. Im griechischen Grundtext heisst es: "πάντα τὸν βίον" - alles, was es zum Leben (Bios) braucht. Paulus gibt im 2. Korintherbrief Kapitel 8 und 9 eine vertiefte Unterweisung bezüglich des Gebens für die anderen. "Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb." Was immer wir tun, es soll von Herzen und für Gott sein (siehe dazu Matthäus 6:1-4), im Bewusst sein, dass wir nichts in diese Welt hineinbrachten und auch nichts bei unserem Ableben mitnehmen werden (siehe dazu die klaren Worte des Herrn Jesus in Matthäus 6:19-34).

Gebet: "Herr, befreie mich von jeglicher Art von Habsucht, gibt mir ein williges Herz, welches mit Freude mit anderen die irdischen Güter teilt, welche Du uns anvertraut hast!"

Lukas 20:45 - 47: "Hütet euch vor den Schriftgelehrten!"

Posted by hansruedi.tremp on 17. April 2012
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45 Als aber das ganze Volk zuhörte, sprach er zu seinen Jüngern: 46 Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die gern im Talar einhergehen und die Begrüßungen auf den Märkten lieben und die ersten Sitze in den Synagogen und die obersten Plätze bei den Mahlzeiten; 47 sie fressen die Häuser der Witwen und sprechen zum Schein lange Gebete; diese werden ein um so schwereres Gericht empfangen! (Luk 20:45 SCL)

Achten wir auf die Eigenschaften, welche Jesus erwähnt:

  • Schriftgelehrte: Kennen die Bibel und können dieses Wissen auch zur Schau stellen.
  • im Talar (gr. στολαῖς): schöne, eindruckerweckende Gewänder, welche ihnen Autorität verleihen (es gibt ja heute noch das Sprichwort: "Kleider machen Leute!").
  • lieben Begrüssungen auf den Märkten: sie sind gerne angesehen, sie suchen die Ehre der Menschen und sonnen sich darin.
  • erste Sitze in den Synagogen: Einflussreiche Posten in der religiösen Gemeinschaft
  • oberste Plätze bei den Mahlzeiten: Ehre und Ansehen in der einflussreichen, wohlhabenden Gesellschaft
  • fressen die Häuser der Witwen: Sie stehlen ohne Skrupel, sie sind durch Geldliebe, Habsucht geprägt
  • sprechen zum Schein lange Gebete: Sie wollen bei ihrer Zielgruppe Eindruck erwecken, damit ihr Einfluss grösser wird

Kann ich, kannst du hier Eigenschaften und Verhalten entdecken, bei denen der Herr Jesus ev. etwas aufdecken möchte. Wir sollten die Heiligen Schriften immer zuerst für uns selbst lesen. Sie sind wie ein Spiegel und zeigen schonungslos jede Unschönheit (sprich Sünde) auf. Wir dürfen dies offen dem Herrn Jesus bekennen, er wird uns reinigen und in seiner Gemeinschaft weiter führen.

Der letzte Satz lässt doch nachdenklich werden: "Diese werden ein härteres Verdammungsurteil empfangen." Jeder Mensch muss einmal Rechenschaft vor seinem Schöpfer ablegen, ob er dies will oder nicht, ob er es glaubt oder nicht. Gemäss der Heiligen Schrift ist dies eine Tatsache. Nur durch den Glauben und die Vergebung in Jesus Christus können wir dem verdammenden Urteil entgehen.

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