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Neues Leben

Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt!

Lukas 22:66-71 - Jesus vor dem Hohen Rat

Posted by hansruedi.tremp on 13. Juni 2012
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66 Und als es Tag geworden war, versammelten sich die Ältesten des Volkes, die obersten Priester und Schriftgelehrten, und führten ihn vor ihren Hohen Rat; und sie sprachen: 67 Bist du der Christus? Sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich es euch sagte, so würdet ihr es nicht glauben; 68 wenn ich aber auch fragte, so würdet ihr mir nicht antworten, noch mich loslassen. 69 Von nun an wird der Sohn des Menschen sitzen zur Rechten der Macht Gottes. 70 Da sprachen sie alle: Bist du also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin es! 71 Da sprachen sie: Was brauchen wir ein weiteres Zeugnis? Denn wir haben es selbst aus seinem Mund gehört! (Lukas-Evangelium 22:66-71)

Die gesamte politische (Älteste des Volkes) und religiöse Elite (obersten Priester und Schriftgelehrte) vom damaligen Israel versammelte sich und führte Jesus in aller Frühe vor die höchste richterliche Instanz, welche sie unter römischer Herrschaft haben durften: das Synedrium. Einzig die Todesstrafe durften sie nicht vergängen, da dies der römischen Gerichtsbarkeit vorbehalten war.

Lukas fasst die Verhandlung auf die zwei zentralen Fragen und die Antwort Jesu zusammen.

1. Frage: "Bist du der Messias (Christus, Gesalbte)?". Im AT ist der Gesalbte Gottes in diversen Stellen vorausgesagt und die Juden hatten in etwa eine Vorstellung, wie ihr Retter sein müsste. Jesus passte nicht in Ihre Vorstellungen, sie erwarteten einen Anführer, welcher sie von den Römern befreite. Sie verstanden nicht, dass zuerst das Problem der innewohnenden Sünde gelöst werden musste. Jesus antwortet, indem er von sich als den Sohn des Menschen spricht, welcher unmittelbar vor der Inthronisation im Himmel steht. Er spricht dabei die Prophezeiung in Daniel 7:13-14 an. Er bejaht damit indirekt die Frage.

2. Frage: "Bist du der Sohn Gottes?". Aufgrund von Psalm 2 gab es in den Ansichten eine Überschneidung vom Messias und dem Sohn Gottes. Der Sohn Gottes als 2. Person der Gottheit konnten jedoch von den Juden nicht verstanden und akzeptiert werden. Dies war in ihren Augen eine Gotteslästerung. Jesus beantwortet diese Frage auch bejahend.

Wie können diese beiden Fragen für uns persönlich umformulieren: Glaubst Du von ganzem Herzen, dass Jesus der Messias Gottes und der Sohn Gottes ist?

 

Lukas 22:63-65 - Jesus wird durch die Tempelwache verspottet

Posted by hansruedi.tremp on 12. Juni 2012
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63 Die Männer aber, die Jesus festhielten, verspotteten und misshandelten ihn; 64 und nachdem sie ihn verhüllt hatten, schlugen sie ihn ins Angesicht und fragten ihn und sprachen: Weissage uns, wer ist"s, der dich geschlagen hat? 65 Und viele andere Lästerungen sprachen sie gegen ihn aus. (Lukas 22:63-65)

Die Passion (das Leiden) Christi gehört zu den dunkelsten Kapitel in der Menschheitsgeschichte. Jesus konnte nichts böses nachgesagt werden, er tat allen Menschen gutes, heilte und spendete Trost. Und nun muss er eine solche Erniedrigung von den Menschen entgegennehmen, welche ja in ihm erschaffen worden sind (siehe dazu Kolosser 1:15-16).

All dies wurde mehr als 700 Jahre im voraus durch Jesaja vorausgesagt. Seit den Funden von Qumram wissen wir heute mit aboluter Gewissheit, dass diese Worte genau so geschrieben waren, bevor Jesus auf dieser Erde war. Wir lesen in Jesaja 53:7: "Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut."

Jesus Christus hat dies stumm über sich ergehen lassen, weil Er das Heil und die Erlösung von Dir und mir vor sich sah (siehe dazu Hebräer 12:1-3). Es musste so geschehen, damit für die Sünde der Preis bezahlt werden konnte. Wie zeigen wir Ihm gegenüber unsere Dankbarkeit, für all das, was Er für uns getan hat?

 

Lukas 22:52-53 - Dies ist eure Stunde!

Posted by hansruedi.tremp on 2. Juni 2012
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52 Es sprach aber Jesus zu den obersten Priestern und Hauptleuten des Tempels und zu den Ältesten, die an ihn herangetreten waren: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und mit Stöcken! 53 Als ich täglich bei euch im Tempel war, habt ihr die Hände nicht gegen mich ausgestreckt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis. (Lukas 22:52-53)

Die obersten Priester (d.h. der aktuelle Oberpriester und seine Vorgänger sowie die im Einfluss am höchsten Stehenden Priester) kamen verstärkt mit den Hauptleuten und Soldaten des Tempels. Auch die Ältesten, d.h. die Führer des Volkes, waren mit dabei. Sie kommen in der Nacht, da sie anstatt Gott das Volk fürchten. Jesus begegnet ihnen in Ruhe und geistiger Überlegenheit. Leider denken sie nicht über die Worte Jesu nach. Sie können dies ausführen, da Gott der Finsternis erlaubt, ihre Machenschaften auszuführen. Letztendlich verfolgt Er sein Ziel (siehe dazu Apostelgeschichte 2:23), nämlich die Hingabe Jesus Christi als das Lamm Gottes, damit wir durch seinen stellvertretenden Sühnetod im Glauben Vergebung und Frieden mit Gott erhalten können.

Gebet: Herr lass mich aufmerksam auf Deine Stimme hören. Du bist voller Güte und alles ist schlussendlich unter Deiner führsorgenden Kontrolle. Ich bete Dich an.

Lukas 22:14-20 - Einsetzung des Abendmahls

Posted by hansruedi.tremp on 9. Mai 2012
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14 Und als die Stunde kam, setzte er sich zu Tisch und die zwölf Apostel mit ihm. 15 Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide. 16 Denn ich sage euch: Ich werde künftig nicht mehr davon essen, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes. 17 Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch! 18 Denn ich sage euch: Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes gekommen ist. 19 Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis ! 20 Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. (Luk 22:14-20)

Der Hintergrund zum Abendmal ist das Passah-Fest (siehe detaillierte Informationen zum Passah-Fest hier ...). Jesus hatte eine tiefes Verlangen, um mit seinen Jüngern das Passah-Fest zu feiern, bevor Er selbst zum Passah-Lamm für die Menschheit wurde. Im griechischen Text heisst es: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt. Es ist eine Verdoppelung des Wortes Sehnsucht, um die Intensität auszudrücken. So sehnt sich auch heute Jesus, um Gemeinschaft mit uns zu haben. Wie sieht dies bei uns aus? Bei mir jedenfalls verspüre ich nicht immer diese Sehnsucht.

Jesus hat zwei Symbole für das Abendmahl festgelegt:

  1. Das Brot, welches gebrochen wird. Es weist auf den Leib Jesu hin, welcher für uns hingegeben wurde.
  2. Der Kelch mit dem Wein. Dies weist auf das vergossene Blut Jesu hin.

Paulus sagt in 1. Korinther 10 Vers 16: "Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht [die] Gemeinschaft des Blutes des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht [die] Gemeinschaft des Leibes des Christus?".

Brot und Wein sind Bilder, jedoch nicht die Realität selbst. Sie verwandeln sich auch nicht in den Leib bzw. das Blut Christi. Wie eine Foto ein Bild und nicht die Realität selbst sind, welche uns helfen, jemanden in Erinnerung zu behalten, so verhält es sich auch mit dem Abendmahl. Wir feiern dies regelmässig (siehe z.B. die ersten Christen in Apostelgeschichte 20:7) , um in drei Richtungen zu schauen:

  • Zurückschauen auf das vollendete Werk von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha, bei welchem Er seinen Leib hingegeben und sein Blut für uns verflossen hat.
  • Aufschauen, auf den auferstandenen, in den Himmel aufgefahrenen und erhöhten Herrn Jesus Christus.
  • Nach vorne schauen, auf die bevorstehende und sich in grossen Schritten näherende Wiederkunft des Herrn Jesus Christus, um zuerst die seinen zu holen und danach sein Reich hier auf Erden zu errichten.

Paulus hatte vom Herrn direkt eine Offenbarung, um uns im 1. Korinther-Brief 11:17-32 die Anweisungen für ein würdiges Feiern des Abendmahls zu hinterlassen, in welchem wir öffentlich den Tod und die Wiederkunft des Herrn verkündigen. Da dies eine Verkündigung ist, neige ich dazu, dass das Abendmahl nicht privat sondern öffentlich in der Versammlung durchgeführt werden soll. Aufgrund der Anweisungen dürfte auch klar sein, dass nur diejenigen vom Herrn eingeladen sind, welche ihr Leben bewusst dem Herrn Jesus übergeben haben und ihm nachfolgen wollen.

Lukas 22:7-13 - Vorbereitung zum Passamahl

Posted by hansruedi.tremp on 6. Mai 2012
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7 Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an dem man das Passah schlachten mußte. 8 Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin, bereitet uns das Passah, damit wir es essen können! 9 Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, daß wir es bereiten? 10 Und er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt hineinkommt, so wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt; dem folgt in das Haus, wo er hineingeht, 11 und sprecht zu dem Hausherrn: Der Meister läßt dir sagen: Wo ist das Gastzimmer, in dem ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann? 12 Und jener wird euch einen großen, mit Polstern ausgelegten Obersaal zeigen; dort bereitet es zu! 13 Sie gingen hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah. (Luk 22:7-13)

Die Geschichte des Auszugs und des Passah-Lammes lesen wir im 2. Mose 12. Im 23. Kapitel des 3. Buches Mose werden alle Feste des Jahres aufgeführt. Da ist auch das Fest der ungesäuerten Brote erwähnt (siehe 3. Mose 23:4-8). Jesus konnte in seiner göttlichen Autorität seine Jünger Petrus und Johannes an diesem ersten Tag des Festes der ungesäuerten Brote anweisen, wo und wie sie den Abend bereiten mussten. Dass ein Mann einen Wasserkrug tragen würde, war damals eher eine Seltenheit, da diese Arbeit normalerweise die Frauen verrichteten. Dass alles genauso geschah, wie Jesus es vorausgesagt hatte, zeigt, dass Er allwissend und somit Gott selbst ist.

An dieser Begebenheit und diesem Manne sehen wir, dass es sicherlich viele Anhänger Jesu gab, welche sich noch nicht öffentlich zu ihm bekannt haben. An der sofortigen Bereitschaft, den Obersaal zur Verfügung zu stellen, wird diese Herzenshaltung sichtbar, wie dies bei Josef von Arimatea auch der Fall war.

Gebet: Herr, lass uns ein Beispiel an den beiden Jüngern und an diesem Hausherrn in Bezug auf ihren unmittelbaren Gehorsam Dir gegenüber nehmen. Gib uns die Kraft, Dir wohlgefällig und gehorsam aus Liebe und Dankbarkeit Dir gegenüber zu sein.

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