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Neues Leben

Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt!

Lukas 22:47-51 - Der Verrat des Judas

Posted by hansruedi.tremp on 30. Mai 2012
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48 Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Sohn des Menschen mit einem Kuss? 47 Während er aber noch redete, siehe, da kam eine Schar, und der, welcher Judas hieß, einer der Zwölf, ging vor ihnen her und näherte sich Jesus, um ihn zu küssen. 49 Als nun seine Begleiter sahen, was da geschehen sollte, sprachen sie zu ihm: Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen?50 Und einer von ihnen schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. 51 Da antwortete Jesus und sprach: Lasst ab davon! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn. (Lukas 22:47-51)

Judas hatte ein Zeichen vereinbart, um Jesus zu identifizieren. Ein Kuss ist im Normalfall ein Zeichen der Zuneigung, der Liebe. Judas pervertiert den Kuss jedoch zum Zeichen des Verrats. Dahinter steht der Widersacher, welcher in Judas gefahren war (siehe Johannes 13:26-27).

Die Jünger hatten Jesus ihre 2 Schwerter (siehe Vers 38) gezeigt. In ihrem Eifer wollten sie diese auch einsetzen. Petrus wartete die Antwort der Frage gar nicht ab, sondern schlug zu. Sicherlich war er nicht wie ein Kriegsmann geübt und so schlug er Malchus, dem Knecht des Hohen Priesters, das Ohr ab (siehe dazu Johannes 18:10-11).

Die Jünger konnten noch nicht verstehen, dass Gott in seiner Allmacht, all dies zulässt, um den Sieg über die Sünde und über den Teufel zu erringen. Jesus heilte den Knecht und stellte sein Ohr wieder her. Dies war das letzte Heilungswunder, welches Jesus auf dieser Erde tat. Wie hätte dies doch zu dieser ganzen Gruppe reden sollen.

Wo stehen wir, lassen wir uns von Gottes Güte überzeugen und zeigen wir Ihm unsere Zuneigung und Liebe in Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit?

 

Lukas 22:21-23 - Die Hand des Verräters

Posted by hansruedi.tremp on 15. Mai 2012
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21 Doch siehe, die Hand dessen, der mich verrät, ist mit mir auf dem Tisch. 22 Und der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie es bestimmt ist; aber wehe dem Menschen, durch den er verraten wird! 23 Und sie fingen an, sich untereinander zu befragen, welcher von ihnen es wohl wäre, der dies tun würde. (Lukas 22:21-23)

Der Verrat des Judas war im Psalm 41:10 schon vorausgesagt. Die Tischgemeinschaft drückt Freundschaft, Nähe und Friede aus. Wie ist das menschliche Herz doch zu solch niederträchtigem Handeln bereit, wenn es seine Begierden befriedigen kann. Im Falle von Judas war es das Geld, in anderen Fällen sind es Drogen oder Alkohol. Wie viele Ehen und Familien sind wegen der sexuellen Unmoral zerstört worden? All dies ist vorausgesagt und Gott sieht in seiner Allwissenheit das ganze Elend der Menschheit.

Zwei Punkte scheinen mir in diesem Zusammenhang wichtig:

  1. Der Mensch ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Der Herr Jesus spricht ein Wehe über Judas und alle Menschen aus, welche sich durch die Sünde und die eigenen Begierden ihr Handeln bestimmen lassen und sich nicht zu Gott bekehren möchten.
  2. Gott liebt die Menschen trotz allem und hat seinen Sohn zur Versöhnung hingegeben (siehe 2. Korinther 5:11-21). Es muss aber persönlich ergriffen werden.

Lukas 22:1-6 - der Judas-Weg

Posted by hansruedi.tremp on 30. April 2012
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1 Es nahte aber das Fest der ungesäuerten Brote, das man Passah nennt. 2 Und die obersten Priester und Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn umbringen könnten; denn sie fürchteten das Volk. 3 Es fuhr aber der Satan in Judas, der mit Beinamen Ischariot genannt wird, welcher aus der Zahl der Zwölf war. 4 Und er ging hin und besprach mit den obersten Priestern und den Hauptleuten, wie er ihn an sie ausliefern wollte. 5 Und sie waren erfreut und kamen überein, ihm Geld zu geben. 6 Und er versprach es und suchte eine gute Gelegenheit, um ihn ohne Volksauflauf an sie auszuliefern. (Lukas 22:1-6)

Das Passah-Fest wurde und wird jedes Jahr von den Juden gefeiert im Gedenken an die Befreiung aus der Skalverei in Aegypten. Siehe dazu 2. Mose 12. Das Passah-Lamm zeigte profetisch auf das Leiden und den stellvertretenden Tod unseres Herrn Jesus Christus hin (siehe 1. Korinther 5:6-8). Die Kapitel 22 und 23 sind die Passionskapitel, d.h. das Leiden und Sterben des Herrn Jesus.

Ein trauriges Kapitel ist dabei der Verrat von Judas Ischariot. Sein Herz war nicht aufrichtig. Sein Problem war die Habsucht (siehe dazu Johannes 12:4-6). So suchte er heimlich die Feinde Jesu, um mit Ihnen bezüglich des Verrats und der Bezahlung übereinzukommen. Es heisst: "sie waren erfreut". Hier ist wirklich die Frage, was ist der Grund für unsere Freuden? Freuen wir uns an der Ungerechtigkeit (siehe dazu 1. Korinther 13:4-6) oder an der Gerechtigkeit. Leider zeigt sich bei den Verantwortlichen des Volkes, dass sie Menschenfurcht anstatt Gottesfurcht haben.

Gebet: Herr, bewahre mein Herz vor Habsucht, lass mich offen und ehrlich sein und dem Herrn alles bekennen, damit Er mich durch seinen Heiligen Geist umgestalten kann. Herr lass mich Dich fürchten und nicht die Menschen um mich herum.

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