7 Sie fragten ihn aber und sprachen: Meister, wann wird denn dies geschehen, und was wird das Zeichen sein, wann es geschehen soll? 8 Da sprach er: Habt acht, daß ihr nicht verführt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin es! und: Die Zeit ist nahe! Lauft ihnen nun nicht nach! 9 Wenn ihr aber von Kriegen und Unruhen hören werdet, so erschreckt nicht; denn dies muß zuvor geschehen; aber das Ende kommt nicht so bald. 10 Dann sprach er zu ihnen: Ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; 11 und es wird hier und dort große Erdbeben geben, Hungersnöte und Seuchen; und Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel werden sich einstellen. (Luk 21:7 SCL)

Die Antwort von Jesus erstreckt sich bis zum Ende des Kapitel 21. Dabei hat er die Zeitspanne bis zu seinem sichtbaren 2. Kommen in Macht und Herrlicheit (siehe Vers 27) im Auge:

  • Die unmittelbar (d.h. ca. 40 Jahre später) bevorstehende Zerstörung von Jerusalem und die Zerstreuung der Juden.
  • Den Zustand während der Zeit der Abwesenheit Jesus (d.h. von der Zeit der Apostelgeschichte über all die Jahrhunderte, insbesondere auch heute).
  • Die Zeit vor dem unmittelbaren 2. Kommen des Herrn Jesus, welches für uns noch zukünftig ist.

Die Parallelstellen in den synoptischen Evangelien sind: Matthäus 24:1-30 und Markus 13:1-26.

Die Auflehnung der aktuellen Schöpfung (Menschen, gefallene Engelwelt) zeigt sich in folgenden Punkten:

  • Geistliche Verführung (Vers 8 )
  • Kriege, Gewalt (Vers 9, 10)
  • Naturkatastrophen (Vers 11)
  • Hungersnöte (Vers 11)
  • Seuchen (Vers 11)
  • Verfolgung der an Christus Gläubigen (Verse 12-19)

All dies wird erst überwunden werden, wenn Jesus Christus sichtbar wiederkommt. In der Zwischenzeit beten wir, dass das Böse zurückgehalten wird und halten, soweit es an uns liegt Frieden mit jedermann und tun das Gute bzw. sind zum Segen für jedermann.