Header image alt text

Neues Leben

Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt!

Philippi - Apostelgeschichte 16:6-40

Posted by hansruedi.tremp on 5. Mai 2013
Posted in 05 Apostelgeschichte2 NT  | Tagged With: , | No Comments yet, please leave one

Nachfolgend die Folien meiner heutigen Predigt in der FEG Altstätten Stadtmission:

Lukas 22:66-71 - Jesus vor dem Hohen Rat

Posted by hansruedi.tremp on 13. Juni 2012
Posted in 03 Lukas2 NT  | Tagged With: | No Comments yet, please leave one

66 Und als es Tag geworden war, versammelten sich die Ältesten des Volkes, die obersten Priester und Schriftgelehrten, und führten ihn vor ihren Hohen Rat; und sie sprachen: 67 Bist du der Christus? Sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich es euch sagte, so würdet ihr es nicht glauben; 68 wenn ich aber auch fragte, so würdet ihr mir nicht antworten, noch mich loslassen. 69 Von nun an wird der Sohn des Menschen sitzen zur Rechten der Macht Gottes. 70 Da sprachen sie alle: Bist du also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin es! 71 Da sprachen sie: Was brauchen wir ein weiteres Zeugnis? Denn wir haben es selbst aus seinem Mund gehört! (Lukas-Evangelium 22:66-71)

Die gesamte politische (Älteste des Volkes) und religiöse Elite (obersten Priester und Schriftgelehrte) vom damaligen Israel versammelte sich und führte Jesus in aller Frühe vor die höchste richterliche Instanz, welche sie unter römischer Herrschaft haben durften: das Synedrium. Einzig die Todesstrafe durften sie nicht vergängen, da dies der römischen Gerichtsbarkeit vorbehalten war.

Lukas fasst die Verhandlung auf die zwei zentralen Fragen und die Antwort Jesu zusammen.

1. Frage: "Bist du der Messias (Christus, Gesalbte)?". Im AT ist der Gesalbte Gottes in diversen Stellen vorausgesagt und die Juden hatten in etwa eine Vorstellung, wie ihr Retter sein müsste. Jesus passte nicht in Ihre Vorstellungen, sie erwarteten einen Anführer, welcher sie von den Römern befreite. Sie verstanden nicht, dass zuerst das Problem der innewohnenden Sünde gelöst werden musste. Jesus antwortet, indem er von sich als den Sohn des Menschen spricht, welcher unmittelbar vor der Inthronisation im Himmel steht. Er spricht dabei die Prophezeiung in Daniel 7:13-14 an. Er bejaht damit indirekt die Frage.

2. Frage: "Bist du der Sohn Gottes?". Aufgrund von Psalm 2 gab es in den Ansichten eine Überschneidung vom Messias und dem Sohn Gottes. Der Sohn Gottes als 2. Person der Gottheit konnten jedoch von den Juden nicht verstanden und akzeptiert werden. Dies war in ihren Augen eine Gotteslästerung. Jesus beantwortet diese Frage auch bejahend.

Wie können diese beiden Fragen für uns persönlich umformulieren: Glaubst Du von ganzem Herzen, dass Jesus der Messias Gottes und der Sohn Gottes ist?

 

Lukas 22:63-65 - Jesus wird durch die Tempelwache verspottet

Posted by hansruedi.tremp on 12. Juni 2012
Posted in 03 Lukas2 NT  | Tagged With: | No Comments yet, please leave one

63 Die Männer aber, die Jesus festhielten, verspotteten und misshandelten ihn; 64 und nachdem sie ihn verhüllt hatten, schlugen sie ihn ins Angesicht und fragten ihn und sprachen: Weissage uns, wer ist"s, der dich geschlagen hat? 65 Und viele andere Lästerungen sprachen sie gegen ihn aus. (Lukas 22:63-65)

Die Passion (das Leiden) Christi gehört zu den dunkelsten Kapitel in der Menschheitsgeschichte. Jesus konnte nichts böses nachgesagt werden, er tat allen Menschen gutes, heilte und spendete Trost. Und nun muss er eine solche Erniedrigung von den Menschen entgegennehmen, welche ja in ihm erschaffen worden sind (siehe dazu Kolosser 1:15-16).

All dies wurde mehr als 700 Jahre im voraus durch Jesaja vorausgesagt. Seit den Funden von Qumram wissen wir heute mit aboluter Gewissheit, dass diese Worte genau so geschrieben waren, bevor Jesus auf dieser Erde war. Wir lesen in Jesaja 53:7: "Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut."

Jesus Christus hat dies stumm über sich ergehen lassen, weil Er das Heil und die Erlösung von Dir und mir vor sich sah (siehe dazu Hebräer 12:1-3). Es musste so geschehen, damit für die Sünde der Preis bezahlt werden konnte. Wie zeigen wir Ihm gegenüber unsere Dankbarkeit, für all das, was Er für uns getan hat?

 

Lukas 22: 54-62 - Die Verleugnung des Petrus

Posted by hansruedi.tremp on 5. Juni 2012
Posted in 03 Lukas2 NT  | Tagged With: | No Comments yet, please leave one

54 Nachdem sie ihn nun festgenommen hatten, führten sie ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von ferne. 55 Da sie aber mitten im Hof ein Feuer angezündet hatten und beisammensaßen, setzte sich Petrus mitten unter sie. 56 Es sah ihn aber eine Magd beim Feuer sitzen, schaute ihn an und sprach: Auch dieser war mit ihm! 57 Er aber verleugnete ihn und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht! 58 Und bald danach sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von ihnen! Petrus aber sprach: Mensch, ich bin"s nicht! 59 Und nach einer Weile von ungefähr einer Stunde bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, der war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer! 60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst! Und sogleich, während er noch redete, krähte der Hahn. 61 Und der Herr wandte sich um und sah Petrus an. Da erinnerte sich Petrus an das Wort des Herrn, das er zu ihm gesprochen hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen! 62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.

Im Vers 33 lesen wir von Petrus, wie er selbstbewusst sagt: Herr, mit dir bin ich bereit ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. In Markus 14:29 sehen wir, dass Petrus dabei sogar aussagte: Wenn alle dich verlassen, ich nicht. Diese Begebenheit ist uns ausführlich zu unserer Belehrung überliefert. Petrus hatte seine Treue überschätzt. Insbesondere dachte er, er sei besser als die anderen. Der Herr sagte ihm seine Untreue voraus, was seine Allwissenheit einmal mehr sehr schön aufzeigt. Er war nicht einfach hilflos dem ganzen Geschechen ausgeliefert. Als Sohn Gottes war er immer Herr über dem ganzen und der zulassende Willen liess genau zum richtigen Zeitpunkt das Böse zu, welches schlussendlich eine Zielsetzung zum Heil für die Glaubenden verfolgte.

Für Petrus kam die Situation der Versuchung. Im Markus-Evangelium, welches sicherlich direkt aus dem persönlichen Zeugnis von Petrus geschrieben wurde, lesen wir in 14:71, dass er sich verfluchte und schwor, Jesus nicht zu kennen. Wir wollen nicht mit dem Finger auf ihn zeigen. Wie reagieren wir, wenn wir wegen des Glaubens Verlust und perönlichen Schaden in Kauf nehmen müssten? Sind wir bereit, uns und unsere Familie für das Zeugnis der Wahrheit zu opfern? Ohne die Kraft des Heiligen Geistes in uns wäre die unmöglich. Wir dürfen einfach still vertrauen und den Blick immer zum Herrn Jesus gerichtet haben. Leider richtete Petrus den Blick erst nach der Verleugnung auf den Herrn, welcher ihn mit Liebe anblickte.

Der innere Glaube und Haltung in Petrus kommt schlussendlich auch ans Licht. Er ging hinaus und weinte bitterlich. Er liebte ja den Herrn Jesus und war in diesem Moment sicherlich tief enttäuscht über sich selbst. Kennen wir dies nicht auch? Wir wollen dem Herrn Jesus dienen, weil wir ihn lieben. Wir wollen ihm treu sein, weil er ja alles für uns getan hat. Und doch versagen wir so oft. Auch wir dürfen über unser Versagen uns vor Gott ausweinen, Er ist treu und nimmt Dich und mich immer wieder an. Wir sehen die Annahme des Petrus wunderbar ausgeführt im Johannes-Evangelium 21:15-17. Bei all unserer Untreue bleibt uns Gott doch immer treu.

 

Lukas 22:52-53 - Dies ist eure Stunde!

Posted by hansruedi.tremp on 2. Juni 2012
Posted in 03 Lukas2 NT  | Tagged With: | No Comments yet, please leave one

52 Es sprach aber Jesus zu den obersten Priestern und Hauptleuten des Tempels und zu den Ältesten, die an ihn herangetreten waren: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und mit Stöcken! 53 Als ich täglich bei euch im Tempel war, habt ihr die Hände nicht gegen mich ausgestreckt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis. (Lukas 22:52-53)

Die obersten Priester (d.h. der aktuelle Oberpriester und seine Vorgänger sowie die im Einfluss am höchsten Stehenden Priester) kamen verstärkt mit den Hauptleuten und Soldaten des Tempels. Auch die Ältesten, d.h. die Führer des Volkes, waren mit dabei. Sie kommen in der Nacht, da sie anstatt Gott das Volk fürchten. Jesus begegnet ihnen in Ruhe und geistiger Überlegenheit. Leider denken sie nicht über die Worte Jesu nach. Sie können dies ausführen, da Gott der Finsternis erlaubt, ihre Machenschaften auszuführen. Letztendlich verfolgt Er sein Ziel (siehe dazu Apostelgeschichte 2:23), nämlich die Hingabe Jesus Christi als das Lamm Gottes, damit wir durch seinen stellvertretenden Sühnetod im Glauben Vergebung und Frieden mit Gott erhalten können.

Gebet: Herr lass mich aufmerksam auf Deine Stimme hören. Du bist voller Güte und alles ist schlussendlich unter Deiner führsorgenden Kontrolle. Ich bete Dich an.

Lukas 22:47-51 - Der Verrat des Judas

Posted by hansruedi.tremp on 30. Mai 2012
Posted in 03 Lukas2 NT  | Tagged With: | No Comments yet, please leave one

48 Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Sohn des Menschen mit einem Kuss? 47 Während er aber noch redete, siehe, da kam eine Schar, und der, welcher Judas hieß, einer der Zwölf, ging vor ihnen her und näherte sich Jesus, um ihn zu küssen. 49 Als nun seine Begleiter sahen, was da geschehen sollte, sprachen sie zu ihm: Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen?50 Und einer von ihnen schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. 51 Da antwortete Jesus und sprach: Lasst ab davon! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn. (Lukas 22:47-51)

Judas hatte ein Zeichen vereinbart, um Jesus zu identifizieren. Ein Kuss ist im Normalfall ein Zeichen der Zuneigung, der Liebe. Judas pervertiert den Kuss jedoch zum Zeichen des Verrats. Dahinter steht der Widersacher, welcher in Judas gefahren war (siehe Johannes 13:26-27).

Die Jünger hatten Jesus ihre 2 Schwerter (siehe Vers 38) gezeigt. In ihrem Eifer wollten sie diese auch einsetzen. Petrus wartete die Antwort der Frage gar nicht ab, sondern schlug zu. Sicherlich war er nicht wie ein Kriegsmann geübt und so schlug er Malchus, dem Knecht des Hohen Priesters, das Ohr ab (siehe dazu Johannes 18:10-11).

Die Jünger konnten noch nicht verstehen, dass Gott in seiner Allmacht, all dies zulässt, um den Sieg über die Sünde und über den Teufel zu erringen. Jesus heilte den Knecht und stellte sein Ohr wieder her. Dies war das letzte Heilungswunder, welches Jesus auf dieser Erde tat. Wie hätte dies doch zu dieser ganzen Gruppe reden sollen.

Wo stehen wir, lassen wir uns von Gottes Güte überzeugen und zeigen wir Ihm unsere Zuneigung und Liebe in Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit?

 

Lukas 22:39-46 - Der Gebetskampf im Garten Gethsemane

Posted by hansruedi.tremp on 26. Mai 2012
Posted in 03 Lukas2 NT  | Tagged With: | No Comments yet, please leave one

39 Und er ging hinaus und begab sich nach seiner Gewohnheit an den Ölberg. Es folgten ihm aber auch seine Jünger. 40 Und als er an den Ort gekommen war, sprach er zu ihnen: Betet, dass ihr nicht in Versuchung kommt! 41 Und er riss sich von ihnen los, ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder, betete 42 und sprach: Vater, wenn du diesen Kelch von mir nehmen willst — doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! 43 Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. 44 Und er war in ringendem Kampf und betete inbrünstiger; sein Schweiß wurde aber wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen. 45 Und als er vom Gebet aufstand und zu seinen Jüngern kam, fand er sie schlafend vor Traurigkeit. 46 Und er sprach zu ihnen: Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!

Der Herr Jesus hatte die Gewohnheit, mit seinen Jüngern zum Ölberg zu gehen. Deshalb wusste auch Judas, wo er Jesus antreffen würde. Wie schade, dass er nicht mit dabei war und überhaupt kein geistlichs Verständnis hatte.

Zweimal gibt der Herr die Anweisung: "Betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt" (Verse 40 und 46). Zweimal lesen wir, wie Er als Vorbild auf den Knien betete (Verse 41, 44). Das Gebet ist eine Quelle der Kraft und des Trostes. Wir dürfen wissen, dass unser himmlischer Vater, unser verherrlichter Herr und Heiland immer ein Ohr für uns haben. Der Heilige Geist in uns verwendet sich für uns (siehe Römer 8:26-27). So dürfen wir Gemeinschaft mit der über allem stehenden Gottheit haben. Wie wenig nehme ich dies für mich in Anspruch. Wie angefochten ist die Gebetszeit. Ich wünsche mir vermehrte und vertiefte Zeit im intensiven Austausch mit Gott.

Der Herr Jesus war kurz vor dem Ziel, nämlich die Hingabe seines Lebens für das unsrige. Er schreckte als Mensch jedoch davor zurück, zur Sünde gemacht zu werden (siehe 2. Korinther 5:21). Es war ein intensiver Gebetskampf. Im griechischen wird das Wort agonia verwendet, daraus wir heute im Deutschen das Wort für Todeskampf Agonie haben. Der Schweiss war wie Blutstropfen. Das Beispiel für uns liegt in der Aussage: "Doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!".

 

Live-Predigt am 20.5.2012 in der FEG Chur kann hier gehört werden. Das abgegebene Infoblatt ist hier.

Lukas 22:31-34 - Sichten wie Weizen!

Posted by hansruedi.tremp on 19. Mai 2012
Posted in 03 Lukas2 NT  | Tagged With: | No Comments yet, please leave one

31 Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen; 32 ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du einst umgekehrt bist, so stärke deine Brüder! Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen! 34 Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus: Der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst! (Lukas 22:31-34)

Dies erinnert mich an die Geschichte von Hiob. Der Teufel dachte (siehe Hiob 1:6-7; 2:1-6), dass er Hiob zum abschwören bringen kann, wenn er ihm alles (Reichtum und Gesundheit) wegnimmt. Doch er täuschte sich. Bei allen Prüfungen, welche Gott zulässt, wird der Spreu vom Weizen getrennt. Echter Glaube kommt zum Vorschein, auch beim grössten Versagen. Dem echt gläubigen tut es leid und er fühlt sich getrennt von der Gemeinschaft mit dem Herrn nicht wohl.

Wir haben einen wunderbaren Hoher Priester, welcher für uns einsteht und uns vor Gott dem Vater vertritt (siehe dazu Hebräer 7). Das ist ein Trost für uns. Es ist auch gut, uns kennen zu lernen. Petrus dachte, dass er stärker und besser als die anderen sei (siehe dazu auch Markus 14:29) und bereit, ins Gefängnis und Tod mit Jesus zu gehen. Doch als der Moment der Prüfung kam, zeigte sich sein feiger Charakterzug. Das ist demütigend aber auch heilsam. Dies ist für uns eine wichtige Belehrung: kennen wir unser Herz (siehe dazu die Aussage in Jeremia 17:9)? Ein wirklicher Trost ist es, dass wir dann immer zum Herrn Jesus umkehren und Vergebung bei Ihm finden dürfen (siehe dazu auch 1. Johannes 1:9).

28 Ihr aber seid die, welche bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen. 29 Und so übergebe ich euch ein Königtum, wie es mir mein Vater übergeben hat, 30 sodass ihr an meinem Tisch in meinem Reich essen und trinken und auf Thronen sitzen sollt, um die zwölf Stämme Israels zu richten. (Lukas 22:28-30)

Nachdem Jesus den Jüngern das aktuelle Verhältniss von Herrschaft und Dienen geklärt hat, lenkt Er ihre Blicke in die Zukunft. Die aktuelle Zeitepoche ist nur eine Übergangszeit. Es ist eine Zeit der Prüfungen, Anfechtungen, Ablehnungen. Es wird aber eine Zeit geben, an dem wir zusammen mit den Jüngern die Gemeinschaft mit Jesus geniessen dürfen. Am Tisch miteinander essen und trinken drückt diese Gemeinschaft bildlich aus. Auf Thronen sitzen und richten drückt die gemeinsame Ausübung der Herrschaft aus.

Auch Paulus nimmt darauf Bezug, indem er vorwurfsvoll frägt: "Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden?" (siehe 1. Korinther 6:1-4). In geistlichen und innergemeindlichen Belangen sollen reife Christen heute schon richten. Die äussere Herrschaft, welche das Richten beinhaltet, ist jedoch für das zukünftige, ewige Reich Gottes vorbehalten.

Switch to our mobile site